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Archiv der Kategorie Aushänge
Desiderata
16.6.2008 von milan.

Desiderata
Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke wie ruhig es sein kann in der Stille.
Sei, so weit als möglich, auf gutem Fuß mit jedermann - ohne Dich aufzugeben.
Das, was Du zu sagen hast, sprich ruhig und klar aus und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und töricht sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen. Sie verwirren den Geist.
Vergleichst Du Dich mit anderen, kannst du hochmütig oder verbittert
werden, es wird immer Menschen geben, die bedeutender und besser sind als Du.
Erfreue Dich am Erreichten und an Deinen Plänen.
Bemühe Dich um Deinen eigenen Beruf wie bescheiden er auch sein mag; er ist ein fester Besitz im Wechsel der Zeit.
Sei vorsichtig bei Deinen Geschäften, denn die Welt ist voller Betrüger.
Aber laß deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden.
Viele streben nach Idealen, und überall im Leben gibt es Helden.
Sei Du selbst. Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht, sondern wächst weiter wie Gras.
Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters und verzichte mit Anmut auf
Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte Deines Geistes, um Dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle Dich nicht mit Wahn-Bildern. Viele Ängste werden durch Müdigkeit und Einsamkeit geweckt.
Bei aller angemessener Disziplin, sei freundlich mit Dir selbst. Genau wie die Bäume und Sterne, so bist Du ein Kind der Schöpfung. Du hast ein Recht auf Deine Existenz.
Und auch wenn Du es nicht verstehst,
entfaltet sich die Welt gewiß nach Gottes Plan.
Bleibe in Frieden mit Gott, was immer er für Dich bedeutet und was immer Deine Sehnsüchte und Mühen in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien - bewahre den Frieden in Deiner Seele.
Bei allen Enttäuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.
Sei vorsichtig.
Strebe danach glücklich zu sein.
(Gefunden in der St. Pauls Cathedral von Baltimore Anno 1692)
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Gefühle
2.5.2008 von milan.

Hermine schaute die beiden mit beinah mitleidiger Miene an.
»Versteht ihr nicht, wie Cho sich im Moment fühlt?«, fragte sie.
»Nein«, sagten Harry und Ron im Chor.
Hermine seufzte und legte ihre Feder weg.
»Nun, offensichtlich ist sie sehr traurig, weil Cedric gestorben ist. Dann,
vermute ich, ist sie durcheinander, weil sie Cedric gern hatte und jetzt Harry, und sie kriegt nicht auf die Reihe, wen sie am liebsten mag. Und dann fühlt sie sich wohl auch schuldig, weil sie glaubt, dass sie Cedrics Andenken beleidigt, wenn sie Harry überhaupt küsst, und sie macht sich wahrscheinlich auch Gedanken, was all die anderen über sie sagen könnten, wenn sie anfängt mit Harry auszugehen.
Und sie ist sich wohl ohnehin nicht im Klaren, was sie für Harry empfindet, weil er mit Cedric zusammen war, als er starb, deshalb ist das alles sehr kompliziert und schmerzhaft. Oh, und außerdem hat sie Angst, dass man sie aus der Ravenclaw-Quidditch-Mannschaft rauswirft, weil sie in letzter Zeit so schlecht fliegt.«
Dem Ende dieses Vortrags folgte ein leicht überraschtes Schweigen, dann sagte Ron: »Das kann doch ein Mensch nicht alles auf einmal fühlen, er würde ja explodieren.«
»Nur weil du die Gefühlswelt eines Teelöffels hast, heißt das nicht, dass es uns allen so geht«, sagte Hermine und nahm ihre Feder wieder zur Hand.
…
Das sollten sie uns hier beibringen, dachte Harry und drehte sich zur Seite. Wie die Gehirne von Mädchen ticken … das war jedenfalls nützlicher als Wahrsagen …
(Quelle: aus einem der 7 Harry-Potter-Bände)
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Mediationsphasen anhand des Konsensfisches
10.8.2007 von milan.
Dort wird der Konsensprozess graFISCH sehr schön anhand des Konsensfisches dargestellt. Ich habe diese Darstellung in Bezug zu den Phasen des Mediationsprozesses gesetzt, die ja recht ähnlich sind.
Als PDF-Datei hier zu öffnen.
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Die fünf Freiheiten (Virginia Satir)
4.6.2007 von milan.
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Die Friedensglocke von Dessau
Inschrift: Ich läute für Frieden und Freiheit + Ohne Freiheit kein Frieden + Ohne Frieden keine Freiheit
Die 5 Freiheiten
Die Freiheit zu sehen und zu hören was ist,
anstatt zu sehen und zu hören, was sein sollte
oder einmal sein wird.
Die Freiheit zu sagen, was du fühlst und denkst,
anstatt zu sagen, was du darüber sagen solltest.
Die Freiheit zu fühlen, was du fühlst,
anstatt zu fühlen, was du fühlen solltest.
Die Freiheit um das zu bitten, was du möchtest,
anstatt immer auf die Erlaubnis dazu zu warten.
Die Freiheit zu wagen, was dich reizt,
anstatt immer nur „Sicherheit“ zu wählen
und „das Boot nicht zum kentern zu bringen“.
(Virginia Satir)
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Nicht aufgeben
8.5.2007 von milan.

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Aushänge vom letzten Seminar
8.5.2007 von milan.
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Weitere Aushänge (als pdf-Datei):
- Definition ‘Medition’ lt. Österreich. Mediationsgesetz
- Ethischen Grundsätze der Mediation (BM)
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