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Archiv der Kategorie Perspektiven
Himmlische Perspektive
15.4.2008 von milan.

“Der Engel antwortete: ‘Nicht wo du hinschaust, kann der Himmel auf Erden sein, sondern wo du herschaust. Wusstest du das nicht?’ ”
Aus “Der Himmel auf Erden. Ein Märchen für Perfektionisten, und für Menschen auf der Suche nach Freiheit, Gerechtigkeit, Güte, Wahrhaftigkeit…”
Gefunden auf dem wunderbar inspirierenden hypno-systemischen Blog von Stefan Hammel
Geschrieben in Fundstücke, Perspektiven | Drucken | Keine Kommentare »
Clockwise?
8.11.2007 von milan.
Dreht sich die Tänzerin im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn?

Die Drehrichtung liegt nicht am Bild, sondern in der Art, wie wir wahrnehmen. Eine Theorie dazu besagt: Wenn deine Wahrnehmung - zumindest im Moment! - rechtshirn-dominant ist, wird die Tänzerin sich für Dich im Uhrzeigersinn bewegen, nutzt Du überwiegend die linke Hirnhälfte, dann dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn.
Mit ein bisschen Übung ist es auch möglich, dass sie die Drehrichtung wechselt.
Quelle
Geschrieben in Wahrnehmung, Übung & Training, Perspektiven | Drucken | 6 Kommentare »
Perspektivenwechsel im Alltag
16.7.2007 von milan.
_ Halb voll oder halb leer?
.
Vor einiger Zeit ging ich aus dem Haus, etwas in Eile, weil ich den Zug erreichen wollte. Ich war etwa 50m weit gekommen, als mir einfiel, dass ich meinen Brieftasche mit der Fahrkarte vergessen hatte. Meine spontane innere Reaktion war: “Du Dussel, jetzt kannst Du noch mal zurück gehen!” (Hier meldete sich mein ‘Innerer Kritiker’ zu Wort.)
Meine zweite – etwas verzögerte und auch bewusstere Reaktion war: “Hej, gut dass Dir das jetzt noch eingefallen ist! Es erst an der Bushaltestelle zu merken, wäre zu spät gewesen.”
Und dann meldete sich meine dritte Stimme – eine äußerst konstruktive, zu Wort und sagte “Danke!” zu dem Teil in mir, der mich so unvermittelt daran erinnert hat, dass ich etwas vergessen hatte.
Um den Perspektivenwechsel zu üben brauchen wir also gar nicht unbedingt andere Personen und Meinungen. Unsere inneren Dialoge bieten uns ein ebenso wertvolles Übungsfeld – oft mit zusätzlichem Gewinn für unsere persönliche Zufriedenheit. Denn wer kennt nicht die Dialoge oder Chöre dieser verschiedenen inneren Stimme, die uns manchmal echt jeck machen können.
Zur Übung:
1.) Bei nächster Gelegenheit, wenn in Dir mal wieder ein innerer Dialog abläuft, nimm zusätzlich noch eine neutrale und allparteiliche Position ein. Dann gib den unterschiedlichen Sichtweisen bewusst Raum und Wertschätzung , so wie MediatorInnen es bei den Konfliktparteien tun. Wenn du willst, nutze auch das Paraphrasiere. Das hilft, die neutrale & allparteiliche Position zu etablieren und zu stärken.
Beispiel: “Der Brief muss heute noch geschrieben und verschickt werden.” “Ach komm, das hat doch Zeit bis morgen, so wichtig ist das doch nicht.”
2.) Das nächste Mal, wenn Dein “innerer Kritiker” Dich herunter zieht (”Mist, ich kriege das nicht hin!”) gib dieser Position bewusst einen Moment Raum und Wertschätzung. Dann überlege, was Dir in dieser Situation ein wohlwollender guter Freund oder eine gute Freundin sagen würde. Gib danach dieser Position Raum und identifiziere dich kurz mit dieser Sichtweise – wie fühlt sich das an …
Danach kannst Du – wenn Du willst – die Allparteilichkeit aufgeben und Dich entscheiden, mit welcher Sichtweise Du Dich nun verbinden willst: welche ist Dir auf Dauer am angenehmsten und dienlichsten?
Hintergrundliteratur
Geschrieben in Übung & Training, Perspektiven | Drucken | 2 Kommentare »